Tyree Guyton

Tyree Guyton

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Seine Heimat ist Detroits East Side. Dort verleiht er seit 26 Jahren dem Begriff „Streetart“ eine wahrhaftige und tatsächlich sinnstiftende Bedeutung: aktive künstlerische Sozialarbeit, die sich mit Farbe und kreativer Handarbeit den vielen „abandonened Houses“, den verlassenen Wohnhäusern angenommen hat. Es hat sie alles gerettet. Die Idee war, mit der eigenhändigen Sanierung der leerstehenden, verwahrlosten Immobilien, die Nachbarschaft vor dem Einzug von unkontrollierter Drogenkriminalität zu bewahren. „Kinder sollen auf ihrem Weg zur Schule nicht nur mit dem Anblick von hoffnungslosen vergessenen Häusern konfrontiert werden. Sie sollen Farbe sehen und Symbolik und Engagement und dadurch inspiriert werden“, sagt Guyton. Seine Mühen haben sich gelohnt. www.heidelberg.org

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Guytons unkonventionelles Rettungsprojekt hat funktioniert. Er selbst wurde vielfältig und verdient ausgezeichnet, sein Schaffen wurde ebenso erfolgreich dokumentiert und großen Beifall in der Kunstwelt erhalten. Was uns aber an der Sache interessiert ist natürlich nicht das Urteil des Establishments sondern die Akzeptanz der Nachbarschaft. Hier hat „Streetart“ tatsächlich den Alltag der Menschen positiv beeinflusst. Genau das sollte ein grundsätzliches Ziel dieses Genres werden. Sagen wir!