Geschichte

Am Anfang waren wir nur zu zweit mit der waghalsigen Idee: „Lass uns einen Vodka von besonderer Qualität, einen für Leute wie uns, nach Deutschland bringen.“

Daraus wurde unsere Geschichte. Wir machten uns auf den Weg und es sollte ein langer werden, bis zur Brennerei nach Weißrussland und zurück an den heimischen Küchentisch. Er war absolut unberechenbar und er ist es noch immer. Als wir dann im Mutterland des Vodkas zum ersten Mal diesen wahren, echten Vodka probierten, war unsere Leidenschaft endgültig entfacht. Wir spürten sofort, dafür werden sich alle Strapazen lohnen. Wir tauften ihn Partisan, denn mit solch einem markanten Charakter, so viel Klarheit und Reinheit, war er ganz wie die Seele unbeugsamer Kämpfer. Dieser Stoff war nicht nur für russische Kehlen bestimmt, sondern für jedes Herz in einer Brust, das da draußen den täglichen Schwierigkeiten und Widerständen entgegenschlägt. Wir waren aufgebrochen, um die durstigen Kehlen dieser Welt mit Qualität zu versorgen und  ihnen die Reinheit einzuschenken, die sie sich verdient haben. Von dieser Aufgabe waren wir überzeugt und sind es noch immer, heute mehr denn je.

Unseren Partisan Vodka hatten wir nun gefunden, doch damit nicht das Ziel erreicht. Das unsere Mission nichts für ein Zweimann-Abenteuer war, wurde nur zu sehr deutlich, als wir uns in Minsk hinter russischem Schloss und Riegel wiederfanden. Nach Inhaftierung und Verhör war uns klar, dass wir Partner gewinnen mussten. Wir brauchten

Gefährten, auf deren Loyalität wir in jeder Situation bauen können. Niemanden, mit dem uns nicht mehr als die Druckerschwärze irgendwelcher Verträge verbindet, sondern Menschen, die unsere Werte teilen: Unsere Überzeugung, unsere Loyalität, die Liebe für den Vodka und das Herzblut für die Sache. Diese Haltung fanden wir in unseren Partnern in Weißrussland, wo ein Vertrag nicht mehr ist als ein Stück Papier, doch wo auf echtem Vertrauen ganze Monumente entstehen. Hier zählt nur, ob Du Deinem Gegenüber ohne Zögern in die Augen schauen kannst, vor allem dann, wenn zwischen euch nichts weiter steht als zwei Gläser und eine Flasche Vodka. 
Ein „Vielleicht“ gibt es hier nicht mehr.

Auf dem Weg den wir gehen, egal ob 3 oder 3000 Kilometer, wird es weiterhin kein „Vielleicht“ geben. Es ist egal, ob unsere finanziellen Mittel geradezu spartanisch den Unsummen der Werbeetats unserer gegenwärtigen Konkurrenten gegenüberstehen. Wir putzen auch die hundertste Kneipenklinke noch mit Stolz und Würde, wenn es darum geht, unseren Partisan auf dem Tresen zu sehen. Wir sind bereit, alles zu geben, um unser Ziel zu erreichen. Unsere Vision kann nur verwirklicht werden, wenn wir handfest anpacken und mit Überzeugung die Mauern niederreissen, die uns den Weg verbauen. An fremdgesteckte Grenzen halten wir uns nicht. Wir werden nicht ruhen, bis auch die Gläser und Herzen der letzten Gleichgesinnten erreicht sind. Denn eines verbindet uns mit all jenen dort draußen: Herzblut!